Messe "Zukunft und Personal" in Köln vom 17.-19. September 2013

Auch in diesem Jahr finden Sie uns wieder in Halle 2.1 am Stand K.17 gemeinsam mit dem kölner institut für managementberatung.

Was wir für Sie da haben: neben alten Bekannten wie unserem elektronischen Postkorb und unserem 360° Feedback für Einzelpersonen, präsentieren wir Ihnen unser Follow up Tool für Mitarbeiterbefragungen

Natürlich stehen wir Ihnen auch wie gewohnt zu unseren anderen Produkten mit Rat und Tat zur Seite.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

HR-2020: eine Multiperspektiven-Studie

Auf der Personal Süd in Stuttgart sowie auf der Personal Nord in Hamburg stellten wir unsere mit der Zukunftsinitiative Personal durchgeführte Multiperspektiv-Studie HR 2020 zu Treibern, Handlungsfeldern und Lösungen im Personalmanagement vor.

Verschiedene Positionen, verschiedene Sichtweisen

Die Besonderheit dieser Delphi-Befragung angelegten Studie sind die drei verschiedenen Perspektiven, die zu relevanten HR-Themen von heute und morgen befragt wurden. So stellen Geschäftsführer (GF), Personaler (HR) und deren Business Partner (BP) dar, um welche Aspekte sich die hauseigene HR-Abteilung kümmern sollte und um welche nicht.

Neben aus anderen Studien bekannten relevanten Themen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wie z.B. dem Mangel an qualifizierten Fach- und Führungskräften (Hauptthema heute und morgen) und der steigenden Marktdynamik gibt es gerade bei den für die HR-Abteilungen der 30 befragten Unternehmen irrelevanten Themen einige Überraschungen.

Frauen, Individualisierung und Sinn bei der Arbeit - wir müssen draußen bleiben

Zum Beispiel ist das Thema frauenfreundliche Arbeitspolitik auf dem letzten der 18 Treiber-Plätze gelandet (heute und morgen), begleitet von weichen Themen wie dem Wunsch nach Individualisierung und die höheren Anforderungen an den Sinn der eigenen Arbeit. Gerade die Kombination aus Wichtigkeit des Mangels an qualifiziertem Personal und den Bedürfnissen derer, die in den Startlöchern ihrer Berufslaufbahn sind, ist ein zu diskutierender Aspekt.

Weitere Überraschungen ergeben sich aus der Multi-Perspektiven-Betrachtung dieser Themen. So sind sich bei steigender Marktdynamik und generell höheren Anforderungen an Mitarbeiter GF, BP und HR'ler einig, dass hier die Relevanz hoch ist.

Soziale Netzwerke? Morgen, morgen, nur nicht heute...

Zunehmende Komplexität der Arbeitswelt sehen allerdings nur die Personaler als relevantes Thema, die steigende Bedeutung von Internet und sozialen Netzwerken ist bei HR im Gegensatz zu GF und BP jedoch (immer noch) kein Top-Thema.

Beinahe erschreckend: Die Handlungsfelder Work-Life-Balance und Frauen in Führungspositionen sind für die Geschäftsführung sogar Flop-Themen, die bei dieser befragten Gruppe am unteren Ende der Wichtigkeit für HR stehen.

Wir finden: spannende Ergebnisse, die jede Gruppe der befragten Unternehmen zum Nachdenken anregen sollten.

Download der Messe-Präsentation

Für die Zusammenfassung der Ergebnisse verschaffen Sie sich doch einen eigenen Überblick und nehmen Sie sich die Zusammenfassung der HR-2012-Studie. Wir sind auf Ihre Kommentare gespannt! Gerne auch über Twitter.

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CREWS & CAPTAINS stellt ein - bewirb dich jetzt!

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir Kollegen für folgende Positionen:

  • VB.NET-Entwickler (m/w) mit Erfahrung
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    Unternehmen sind nicht gut beraten, wenn Sie Hochschulabsolventen via Facebook ansprechen wollen

    Neben unserem Kerngeschäft nutzen wir auch die Zeit, um an der Hochschule Fresenius Lehre zu betreiben und Studenten mit neuesten Erkenntnissen aus dem Wirtschaftsumfeld zu versorgen. Ab und an werden durch uns auch Studienarbeiten betreut, so auch im Fachbereich "Wirtschaft & Medien" im Studiengang der Wirtschaftspsychologie.

    Die Bachelorarbeit von Kim Sarah Fischer mit dem Titel "Rekruting via Facebook: Eine Studie mit Hochschulabsolventen" beschäftigt sich mit dem Nutzungsverhalten und der Einstellung von Hochschulabsolventen gegenüber unterschiedlichen Bewerbungsverfahren. Der Fokus liegt dabei auf dem Einsatz sozialer Netzwerke innerhalb eines Bewerbungsprozesses. Ziel der Studie ist es, anhand der Erkenntnisse des Nutzerverhaltens die modernen Rekrutierungsprozesse entsprechend auszurichten um eine möglichst gezielte Kandidatenerreichbarkeit zu gewährleisten.

    Zusammenfassung der Studie

    Inhaltlich werden die Entwicklungen und Möglichkeiten des Web 2.0 erläutert, speziell wird dabei auf den Bereich der sozialen Netzwerke anhand von Facebook eingegangen, speziell auf die Entwicklung des klassischen Personalrekrutierungsprozesses hin zum E-Rekrutingj - einem durch elektronische Informationstechnologie unterstützten Prozesses.

    Es werden in der Bachelorarbeit einige Untersuchungserkenntnisse im Bezug auf das generelle Nutzungsverhalten des Web 2.0 zusammengetragen, aber auch speziell innerhalb sozialer Netzwerke. Auf Basis dieser Erkenntnisse erfolgt die Ermittlung differenzierter Nutzertypen. Anhand eines Online-Fragebogens wird ermittelt, welche Bewerbungserfahrungen, Erfahrungen mit diversen Unternehmenskarriereseiten innerhalb sozialer Netzwerke, welches Nutzenempfinden der Informationstools und auch die Erfolgseinschätzungen und Präferenzen der Probanden gegenüber verschiedener Bewerbungsverfahren bestehen.

    Fazit

    Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass sich trotz einer intensiven Nutzung sozialer Netzwerke bevorzugt eine freizeitorientierte Verwendung abzeichnet und im Bezug auf Bewerbungsverfahren eher klassischere Wege präferiert werden. Unternehmen sind also schlecht beraten, wenn sie den Facebook-Kanal zur Bewerberrekrutierung nutzen. Obwohl die diesen Kanal nutzenden Berufseinsteiger viel Zeit mit Facebook und und anderen sozialen Medien verbringen, ist die Nutzung fast ausschließlich privater Natur.

    Young-Professionals, die bereits ein jobrelevantes Netzwerk aufgebaut haben (z.B. via Xing oder LinkedIn), sind wahrscheinlich eher die Zielgruppe, die man im Rekruiting in den sozialen Netzwerken erreichen kann.

    Coaching und Moderation: Ankunft im digitalen Zeitalter

    Coaching ist - nicht zuletzt durch die 2. Marbuger Coachingstudie bestätigt - ein stark wachsender Markt. Sehr erfahrene, schon jahrelang "im Geschäft" tätige Coachs arbeiten neben jungen, auf den Markt strömenden. Jeder hat dabei seine eigenen Methoden und Vorlieben. Auch, was die Nutzung von digitalen Hilfsmitteln betrifft.

    Dass wir bei der CREWS & CAPTAINS einen Hang zur Technik haben, dürfte klar sein. Unsere Frage ist an dieser Stelle: inwieweit sind Coaching und Moderation schon im digitalen Zeitalter angekommen und weit mehr als die Powerpoit-Präsentation an der Wand? Welche Tools nutzen Sie, wenn Sie Einzelpersonen oder Teams coachen? Wissen Sie schon, wofür Sie Ihr iPad noch nutzen können, außer für den kleinen Kinoabend auf der Couch?

    Lesen Sie dazu unsere Reihe Coaching und Moderation: Ankunft im digitalen Zeitalter und tragen Sie vielleicht sogar mit Ihren Ideen zu neuen Wegen bei unserer Leserschaft bei!